Hochwasserschutz Seebach und Reischlklammbach, Karlstein

Projektbeginn: 2015
Voraussichtliches Projektende: 2020

Begründung und Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, am Seebach einen Schutz vor einem einhundertjährlichen Hochwasser zu erreichen (siehe Glossar).

Die Leistungsfähigkeit des bestehenden Gerinnes der Wildbachstrecke des Seebachs reicht auf weiten Strecken nicht aus um ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abzuführen. Darüber hinaus ist der Einlaufbereich des verrohrten Abschnitts des Reischlklammbaches stark verklausungsgefährdet und die anschließende Rohrleitung unterdimensioniert.

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes wird das bestehende Gerinne des Seebachs zwischen dem Moserweg und der Fischzuchtanlage in Karlstein auf den Bemessungshochwasserabfluss ausgebaut. Darüber hinaus wird oberhalb der Brücke der Staatsstraße in Richtung Thumsee sowie am Reischlklammbach jeweils ein Geschiebe- und Wildholzrückhalt errichtet.

Mit dem Vorhaben sollen die gefährdeten Gebäude in den Ortsteilen Karlstein und Kirchberg sowie die Staatsstraße St 2101 geschützt werden.

Projektausführung

Um einen ausreichend großen Abflussquerschnitt herstellen zu können, wird die Sohle des bestehenden Gerinnes tiefergelegt sowie Ufermauern und Deiche errichtet. Im Zuge dieser Maßnahme werden die Brücken am Moserweg und der Schmalschlägerstraße neu hergestellt.

Projektfortschritt:

  • Hydrologische und Hydraulische Untersuchung/Gefährdungsanalyse (abgeschlossen)
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung (laufend)