Hochwasserschutz Mörnbach, Landkreis Altötting

Projektbeginn:Juni 2010
Voraussichtliches Projektende: nach 2020

Begründung und Zielsetzung

Ziel des Hochwasser-Schutz-Projektes ist es, für die bestehenden Siedlungsbereiche einen Schutz vor einem einhundertjährlichen Hochwasser (HQ100) zu erreichen.

Der Mörnbach gefährdet bei Hochwasser Siedlungsbereiche in den Kommunen Tüßling, Teising, Altötting und Neuötting. Näheres dazu siehe im Internet unter "Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete"

Projektausführung

Im Jahr 2017 soll die Realisierungsmöglichkeit einer gemeinsamen Gesamtmaßnahme geklärt sein. Bei positiven Aussichten sollen die nächsten Schritte für eine detaillierte Entwurfsplanung beginnen.

Projektpartner sind die betroffenen vier Kommunen sowie das Wasserwirtschaftsamt Traunstein. Nach den gesetzlichen Vorgaben sind für einen Hochwasserschutz westlich des Bereiches Heiligenstatt die Gemeinden Teising und Tüßling zuständig. Östlich davon ist es der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein.

Im ersten Schritt, der sog. Vorplanung, wurden grundsätzlich denkbare Varianten untersucht und anhand fachlicher Kriterien verglichen.

Die Vorplanung hat ergeben, dass die günstigste Lösung eine großräumige Gesamtmaßnahme ist, die sowohl den kommunalen als auch den staatlichen Zuständigkeitsbereich umfasst. Wesentliche Bestandteile der Gesamtmaßnahme sind:

  • im Gemeindebereich Tüßling Deiche und eine Flutmulde
  • ein zentrales Hochwasserrückhaltebecken in den Osterwiesen
  • ein Hochwasserrückhaltebecken sudöstlich von Altötting
  • ein teilweiser Ausbau des Sickenbaches und Mörnbaches in Altötting und Neuötting.
  • Für die Gesamtmaßnahme sind Kosten in Höhe von rund 18 Millionen Euro geschätzt.