Hochwasserschutz Freilassing

Projektbeginn: Juli 2013
Voraussichtliches Projektende: Mai 2019

Projektziel ist die Errichtung eines Hochwasserschutzes für die Stadt Freilassing. Die Stadt Freilassing wurde beim Hochwasser Juni 2013 völlig unerwartet überschwemmt. Der Schaden wird derzeit auf fast 100 Millionen Euro geschätzt.

Der Hochwasserschutz soll für die bestehende Bebauung der Stadt Freilassing im Bereich Freimann hergestellt werden. Hierbei darf die Hochwassersituation für Ober- und Unterlieger sowie die österreichischen Nachbarn nicht nachteilig verändert werden. Ebenso ist bei der Projektierung darauf zu achten, dass die die Grundwasserverhältnisse im Bereich der Bebauung keine Verschlechterung erfahren. Zu diesem Zweck wird der Untergrund abgedichtet.

Der Hochwasserschutzdeich, beginnend an der Hochlage der Göllstraße verläuft auf rd. 900 m Länge parallel zur Bundesstraße B20 bis zum Bahndamm Strecke Freilassing-Salzburg und von dort aus parallel vor dem Bahndamm direkt bis zum Saalach-Ufer.

. Zwischen Bahndamm und Hochwasserdeich entwässert das Ölbachl über den Saalbach in die Saalach. Die Hochwasserdeich wird bis 3,8 m hoch. Mit einer Deichkronenbreite von 4,0 m kann er im Rahmen der Unterhaltungsarbeiten befahren werden. Der Deich wird mit einer statisch wirksamen Innendichtung ausgestattet (siehe Querschnitt). Die Deichböschungen erhalten eine Abdeckung mit geringem Oberboden mit dem Ziel, dass sich auf dem Deichkörper Magerrasenstandorte ausbilden können.

Der Planfeststellungsbeschluss des LRA BGL wurde im März 2018 rechtskräftig Die privatrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau des Hochwasserschutzdeiches sind gegeben. Die Ausführungsplanungen sind in der Fertigstellung. Die öffentliche Ausschreibung zum Bau der Hochwasserschutzanlage ist in Vorbereitung. Das Verlegen des Freilassinger Mühlbaches hat begonnen.