Hochwasserschutz Mehrentaler Graben, Staudach-Egerndach

Projektbeginn:Februar 2017
Projektende: Juni 2018

Begründung und Zielsetzung

Im Mehrentaler Graben (auch Avenhausener Bach genannt) wurde seit Mitte September 2017 ein Absturzbauwerk – eine sog. Wildbachsperre – erneuert. Das neu errichtende Bauwerk liegt rd. 800 m südlich des Ortsteiles Avenhausen der Gemeinde Staudach-Egerndach auf einer Höhe von ca. 710 müNN

Die Baumaßnahme wurde notwendig, weil die Standsicherheit der vorhandenen Sperre auf Grund ihres Alters nicht mehr ausreichend war. Bei einem Versagen des vorhandenen, rd. 5,20 m hohen Querbauwerkes wäre im Hochwasserfall mit der Mobilisierung erheblicher Feststoffmengen und einer starken Eintiefung der oberhalb gelegenen Bachsohle zu rechnen gewesen. Dies hätte zu Schäden im unterhalb gelegenen Siedlungsbereich und an der Kreisstraße TS 5 führen können.

Derzeit vorhandene beschädigte SteinsperreBild vergrössern Beschädigte Steinsperre

Mit der Baumaßnahme wurde die Funktionsfähigkeit des vorhandenen Wildbachbauwerkes gesichert, bzw. wiederhergestellt und damit der vorhandene Schutz des Ortsteiles Avenhausen und der Kreisstraße TS 5 auch weiterhin sichergestellt.

Projektausführung

Die Planung der Baumaßnahme wurde bereits abgeschlossen. Die erforderlichen Bauleistungen wurden im Juli 2017 öffentlich ausgeschrieben, so dass Mitte September 2017 mit der Bauausführung begonnen werden konnte.

Die Gesamtmaßnahme wurde im Juni 2018 abgeschlossen werden.
Das ursprünglich aus Stein gemauerte Absturzbauwerk wurde durch zwei niedrigere Sperrenbauwerke aus Drahtschotterkörben (Gabionen) auf Pfählen mit Stahlbetonfundamentbalken ersetzt.

Die Oberseite der Sperren wurde aus Stahlbeton erstellt. Die Tosbecken der Sperren und die angrenzenden Uferböschungen wurde mit in Beton versetzten Wasserbausteinen gesichert.