Der Königssee
Der Königssee ist ein Gebirgssee. Eingebettet zwischen den steil aufragenden Felswänden von Watzmann und Hagengebirge ist er Teil der Gemeinde Schönau am Königssee. Ihm südöstlich vorgelagert liegt der kleinere Obersee, um ihn schließt das Steinere Meer das Tal ab. So ergibt sich der fjiordartige Charakter des Königssees. Der größte Teil des Königssees liegt im Nationalpark Berchtesgaden. Der See gehört dem Freistaat Bayern, verwaltet wird er von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.
Der Königssee gilt als einer der saubersten Seen in Deutschland. Das sind die Gründe:
- Außer Almwirtschaft keine Landwirtschaft im Einzugsgebiet.
- Alle Ansiedlungen am See sind seit den 1980er-Jahren an die Kanalisation angeschlossen.
- Es gibt zwar Schiffsverkehr auf dem See, allerdings erfolgt diese elektrisch.
| Daten zum Königssee | |
|---|---|
| Gewässergüte | nährstoffarm |
| Gewässerabfluss | Königsseer Ache, Berchtesgadener Ache, Salzach, Inn, Donau |
| Wasserwirtschaftliche Bedeutung | Gewässer I. Ordnung |
| Wasserspiegel | 603,30 m.ü.NN |
| Oberfläche | 521,80 ha |
| Volumen | 0,512 km³ |
| maximale Tiefe | 190,00 m |
| mittlere Tiefe | 98,10 m |
| Länge | 7,2 km |
| Breite | 1,25 km |
| Umfang | 19,96 km |
| Einzugsgebiet | 136,48 km² |
