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Hochwasserschutz Bad Reichenhall

Zahlen und Fakten

Lage: Ortsteil Karlstein

geplante Fertigstellung: abgeschlossen

Kosten: 600.000 Euro

Projektziel: Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser

Projektfortschritt

 

Am Fuße des Müllnerhörndl im Bad Reichenhaller Ortsteil Karlstein haben wir ein großes Auffangbecken angelegt. Das Rohrsystem, das Wasser ableitet, ist erneuert. Die Finanzierung übernehmen wir als Vertreter des Freistaat Bayern, gemeinsamt mit der Stadt Bad Reichenhall. Für das neue Rohrnetz war die Stadt Bad Reichenhall zuständig, finanzielle Unterstützung kommt vom Freistaat.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Das Auffangbecken an der Alten Thumseestraße besitzt ein Fassungsvermögen von 110 Kubikmetern. Wenn es stark regnet und das Wasser Geröll, Schlamm und Schwemmholz über die beiden Runsen des Reischlklammbachs herunterspült, kann jetzt das Geschiebe in dem Becken aufgefangen werden. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass die Ableitungsrohre verklausen. Was nicht im Becken liegen bleibt, wird über ein Abflusssystem abgeleitet in den Saalach-Kraftwerkskanal. Damit dies auch bei Starkregen möglich ist, sind nun neue, leistungsstärkere Rohre verlegt. Mit einem Durchmesser von 1,20 Meter sind sie doppelt so groß wie die bisherigen. Diese Arbeiten hatte die Stadt Bad Reichenhall übernommen.

Reaktion auf veränderte Bedingungen

Da es immer häufiger starke sowie sehr starke Regenfälle gibt und zugleich die Böden schnell gesättigt sind, steigt die Gefahr von Hochwasser - auch in den Runsen der Wildbäche wie dem Reischlklammbach im Bad Reichenhaller Ortsteil Karlstein. Auf diese veränderten Bedingungen stellen wir uns ein. Wir haben die Anlage so konzipiert, dass sie auch bei einem 100-jährlichen Hochwasser funktioniert.

Das fertiggestellte Auffangbecken enthält drei Kammern.
× Bildergalerie
Die Runse des Reischlklammbachs in Karlstein.
Arbeiten für das neue Auffangbecken.
Schal- und Betonarbeiten am Auffangbecken.
Das Auffangbecken kurz vor der Vollendung.
× Bildergalerie
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