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Hochwasserschutz Berchtesgaden

Zahlen und Fakten

Lage: Berchtesgaden - Salzburger Straße

Fertig gestellt: 2025

Kosten: 3 Millionen Euro

Projektziel: Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser

Projektfortschritt

 

Projektbeschreibung

Starker Regen in kurzer Zeit kann Bäche in kraftvolle Ströme verwandeln. Dies gilt auch für den Gerner Bach in Berchtesgaden, insbesondere im Bereich der Salzburger Straße. Deshalb haben wir dort den Hochwasserschutz verbessert. Die Leistungsfähigkeit des bestehenden überdeckten Gerinneabschnitts im Bereich der Salzburger Straße war zu gering, um das Wasser im Falle eines Hochwassers schadlos abführen zu können. Eine gefährliche Situation für die umliegenden Gebäude und ihre Bewohner, ebenso wie die Salzburger Straße und die Bundesstraße B305. Diese Gefahr ist nun gebannt. Die Bauarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen.

Projektausführung

Das Gerinne des Gerner Bachs ist ausgebaut, von der Salzburger Straße stromauf in Richtung der Straße „Grabenschmiede“. Es ist so leistungsstark, dass es das Wasser auch bei länger andauerndem, starkem Regen abführen kann, ohne dass der Gerner Bach über die Ufer tritt. Unterstützend wirkt dabei die Absenkung der Gewässersohle. Der überdachte Bach selbst ist nun zum Teil auf neuer Strecke geführt. Ein Stück weiter stromauf wurde außerdem die Straße „Grabenschmiede“ angehoben. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Bach in seinem Bachbett bleibt und die Straße nicht überflutet. Unterstrom wurde das Bachbett ebenfalls abgesenkt, ab der Salzburger Straße etwa 100 Meter in Richtung Berchtesgadener Ache, wohin der Gerner Bach abfließt. Um während der gesamten Baumaßnahme Gebäude am Uferrand zu schützen, wurde, wo notwendig, für diese Gebäude ein tieferes Fundament gesetzt. Am Ende der Arbeiten schließlich wurden die Uferböschungen saniert und dem Bachverlauf angepasst.

  • Lageplan Planungsabschnitt - PDF

Zum Teil fließt der Gerner Bach in einem betonierten Gerinne.

Der Gerner Bach hat leistungsstärkeres Gerinne bekommen, die Ufer sind mit Steinen gesichert.

Blick von oben auf die Baustelle zum Hochwasserschutz am Gerner Bach.

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Das Foto zeigt das neue Gerinne. Die Seitenwände sind betoniert. Nun erhält es noch sein Dach.
Hier ist das Ende des betonierten Gerinnes zu sehen. Links wird die Uferverbauung wiederhergestellt, rechts neu gemacht.
Hier der Ausgang des neuen Gerinnes zu sehen - und im weiteren Verlauf der Gerner Bach in seiner ursprünglichen Form.
Blick auf die Baustelle zum Hochwasserschutz am Gernerbach. Das neue Gerinne wird betoniert.
× Bildergalerie
Bestehende Häuser wie dieses müssen unterfangen werden, um Setzungen zu vermeiden. Erst dann kann gegraben werden.
Bestehende Häuser müssen gesichert werden, um Setzungen zu vermeiden.
Aushubarbeiten für den Hochwasserkanal.
Die Sauberkeitsschicht für das Gerinne entsteht.
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Vorbereitung für den Verbau
Vorbereitung für den Verbau
Vorbereitung für den Verbau
Die Baustelle schreitet voran. So werden in kleinen Abschnitten Spundwände für die Bauwasserhaltung eingerammt.
Mit einem großen Bohrgerät wird der Untergrund aufgelockert, um später Stahlträger bis zu elf Meter tief einbringen zu können.
Die Bildmontage zeigt die bisherige Situation am Gerner Bach - auch bei Hochwasser.
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